Der Farnblättrige Faulbaum (Rhamnus frangula)

Die Besonderheit der Pflanze ist, dass sie je nach Umgebung und Standort zu einem Busch oder einem Baum heranwachsen kann. Als verzweigter Strauch erreicht sie eine Wuchshöhe von rund zwei bis drei Metern, als Baum können es sogar acht Meter werden.

Der Name hat allerdings einen Grund: die Rinde des Baumes reicht leicht faulig. Nicht davon abhalten lassen sich kleine Tiere wie Schmetterlinge, die die Blüten Anfang des Sommers ebenso lieben wie die kleinen Beeren im Herbst, was übrigens auch auf den Säulen-Faulbaum und den Frangula alnus Minaret zutreffend ist. Sogar einen medizinischen Nutzen kann man dem Faulbaum nachsagen: die Rinde kann als Abführmittel verwendet werden.

Aus dem Holz wird eine hochwertige Holzkohle gewonnen. Dass das Holz des Faulbaumes zuweilen „Pulverholz“ genannt wird liegt daran, dass zeitweise daraus Schwarzpulver gewonnen wurde.

Der Farnblättrige Faulbaum hat dunkelgrüne, tief eingeschnittene Blätter und wird gern für den Japan-Garten benutzt.

  • Beliebte Gartenpflanze
  • Die Früchte und Beeren sind beliebt bei vielen kleinen Tieren

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  • Liefergrösse: 40-60 cm
  • Lieferform: Containerpflanze, extra stark

Der Farnblättrige Faulbaum – Fakten

Lichtbedarf
Winterfestigkeit
Pflegebedarf

Fazit: Der Farnblättrige Faulbaum hat einen geringen Bedarf an Pflege. Zwergsorten können im Kübel gehalten werden, brauchen daher etwas mehr Pflege, sind aber auch anspruchslos.

Herkunft des Farnblättrigen Faulbaums

Der Faulbaum hat ein großes Verbreitungsareal, von Europa bis Sibirien und Marokko. Besonderes in Europa ist er heute weit verbreitet. Allerdings gibt es Gebiete, in denen er selten oder gar nicht vorkommt, wie Schottland oder Irland und auch im Norden Skandinaviens.

  • In Europa stark verbreitet, wenn es auch Gegenden gibt, in denen er gar nicht oder selten vorkommt

Standort des Farnblättrigen Faulbaums

Der Faulbaum mag feuchte bis nasse Böden und eine sonnige oder auch halbschattige Lage. Er ist anspruchslos und fühlt sich überall wohl – außer dort, wo er nur Felsen vorfindet und ihm deshalb das Wasser fehlt. Auch ganz ohne Sonne mag er nicht sein.

  • Helligkeit und Sonne, aber nicht zu viel
  • Viel Feuchtigkeit, aber keine allzu lange Staunässe

Pflege des Farnblättrigen Faulbaums

Der Faulbaum braucht nicht viel Pflege. Der Baum steht gern im Garten, kann auch im Kübel gehalten werden. Er wächst gern in normaler Gartenerde und hat die o.g. Ansprüche an Feuchtigkeit und Sonne. Er mag mit Rindenmulch abgedeckte Wurzeln, die dann immer gut feucht gehalten sind. Im Frühjahr sollte der Faulbaum gedüngt werden.

  • Wurzeln sollen immer feucht gehalten werden
  • Düngergabe im Frühling

Substrat des Farnblättrigen Faulbaums

Der Faulbaum liebt normale Gartenerde, egal ob im Freien oder im Kübel. Gartenkompost sollte regelmäßig untergearbeitet werden.

  • Substrat sollte mit Gartenkompost angereichert werden
  • Wurzeln müssen immer gut gewässert werden, aber Staunässe vermeiden

Umpflanzen des Fächerblättrigen Faulbaums

Ein Umpflanzen ist bei einem Busch im Garten nur nötig, wenn er offensichtlich an der falschen Stelle steht, also zum Beispiel völlig im Schatten. Ist der Faulbaum im Kübel gehalten, muss er umgetopft werden wenn dieser zu klein ist und der Wurzelballen nach oben aus dem Substrat tritt. Dann sollte der nächste Topf ein bis zwei Nummern größer ausfallen.

  • Ideale Zeit zum Umsetzen ist der Herbst
  • Umtopfen im Kübel, sobald dieser zu klein ist

Gießen des Fächerblättrigen Faulbaums

Der Wurzelballen des Faulbaums will immer feucht sein. Deshalb fühlt sich der Busch dort wohl, wo immer Nässe herrscht. Ist dies nicht der Fall, muss der Gärtner mit der Gießkanne nachhelfen. Jedoch ist Staunässe zu vermeiden, also wenn sich Pfützen bilden, die dann stehen bleiben. Dann sollte die Gießmenge reduziert werden.

  • regelmäßiges Gießen
  • Staunässe unbedingt vermeiden

Kürzen und Vermehren des Fächerblättrigen Faulbaums

Im zeitigen Frühjahr braucht der Busch einen sogenannten Erhaltungsschnitt, bei dem er eingekürzt wird, damit er innen oder von unten nicht kahl wird. Da die frischen Schnittstellen sonnenempfindlich sind, sollte man einen bedeckten Tag wählen, an dem kein Frost herrscht. Abgestorbene, dürre Äste werden dabei ebenso entfernt, wie alle dunklen Holzäste zugunsten der jungen, grünen Triebe. Am besten wird ein paar Millimeter über einem Auge leicht schräg abgeschnitten. Das Beschneiden sollte immer nur mit einer scharfen Schere erfolgen.

Am besten sollten alle Pflanzenteile nach dem Schnitt Sonne und Luft haben.

Wurde dieser Erhaltungsschnitt über Jahre versäumt, kann der Busch ca. 30 cm über der Erde abgeschnitten werden. Mit etwas Glück treibt er einfach neu aus.

Die Vermehrung ist relativ einfach über Absenker möglich. Dafür wird im Sommer ein junger Außentrieb ca. 10-20 cm von der Spitze eingeritzt und dann nach unten gedrückt. Die angeritzte Stelle wird in die Erde gesteckt, wo sie mit der Zeit Wurzeln treibt. Damit er am Boden bleibt, wird er mit einem Stein beschwert und die Triebspitze an einem Holz nach oben gebunden. Im nächsten Jahr sind die Wurzeln ausgereift und der Steckling kann von der Mutterpflanze getrennt und umgesetzt werden.

Eine andere Art der Vermehrung erfolgt durch sogenannte Steckhölzer. Diese entstehen beim Rückschnitt. Dafür werden zweijährige Triebe ca. 20 cm lang mit ca. 3 Blattknoten geschnitten und in Anzuchterde oder gleich an Ort und Stelle gesteckt. Der Steckling muss feucht gehalten werden.

  • Vermehrung durch Absenker oder Steckhölzer
  • Erhaltungsschnitt ist wichtig

Überwintern des Farnblättrigen Faulbaums

Der Faulbaum ist winterhart. Der kalten Jahreszeit geht eine herrliche Blätterfärbung voraus in Gelb, die mit den rot-schwarzen Beeren ein wunderbares Schauspiel bildet. Ein Winterschutz ist nicht nötig. Steht der Faulbaum im Kübel, wird dieser auf eine Folie oder Styropor gestellt und mit Vlies etc. umwickelt, damit der Wurzelballen nicht durchfriert.

  • Bei Überwintern im Garten kein Winterschutz

Krankheiten und Schädlinge des Faulbaums

Vor allem dann, wenn der Faulbaum einen guten Standort hat, sollte er vital und gesund sein. Allerdings kann er dennoch von Pilzen oder Schädlingen befallen werden. Ein Beispiel ist die Faulbaum-Gespinstmotte, ein Schmetterling mit schwarzen Punkten. Die Raupen überziehen den Baum mit ihren Gespinsten – da hilft meist nur Chemie.

  • Im Sommer Gespinstmotte möglich
  • Erlaubte Insektizide einsetzen

Fazit zum Farnblättrigen Faulbaum

Der Faulbaum ist ein herrlicher Busch für den Garten und kann auch im Kübel gezogen werden. Er ist pflegeleicht und braucht im Normalfall keinen Winterschutz in unseren Breiten. Dafür hat er viel Durst und man sollte den Erhaltungsschnitt nicht versäumen. Wird dies beachtet, hat man ohne viel Arbeit Freude an dem Busch, der Vögeln und Schmetterlingen ein Fest ist.

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Farnblättriger Säulen-Faulbaum 'Fine Line®'
  • Liefergrösse: 40-60 cm
  • Lieferform: Containerpflanze, extra stark
Farnblättriger Faulbaum 'Fine Line'® - Rhamnus frangula 'Fine Line'® - Heckenpflanze
  • Blattschmuck: Ja, Fruchtschmuck: Ja, Insektenfreundlich: Ja, Kübelpflanze: Ja, Standort: Sonnig,Halbschattig,Schattig, Wuchshöhe: bis 2 m, Blütezeit: Mai,Jun, Wuchsbreite: bis 80 cm,
  • Blütenfarbe: Gelb,
  • Farnblättriger Faulbaum 'Fine Line'® - Rhamnus frangula 'Fine Line'® Der Farnblättrige Faulbaum oder auch Pulverholz genannt, eignet sich durch seinen zierlichen Wuchs sehr gut für kleine Gärten. Das feine Laub setzt einen Kontrast zu großlaubigen Gehölzen. In einer Heckenpflanzung macht er sich in zweiter Reihe mit großen Gräsern, wie dem Reitgras 'Karl Förster' gut. Für moderne Gärten, die streng geradlinig angelegt werden, ist 'Fine Line' das ideale Gehölz. Auch im Topf f ...
  • Liefergroesse: 40 - 60 cm:Im 3-Liter-Topf, eine ganzjährige Pflanzung ist möglich
Farnblättriger Faulbaum, 125-150 cm, im Topf (20 Liter), Zierstrauch gelb blühend, Solitär Busch für Sonne bis Halbschatten, Gartenpflanze winterhart, Rhamnus frangula Asplenifolia
  • Lieferumfang: Farnblättriger Faulbaum (Rhamnus frangula Asplenifolia) in Gärtnerqualität aus der Baumschule, 125-150 cm hoch, im Topf (20 Liter)
  • Merkmale: Zierstrauch gelb blühend, Gartenpflanze winterhart, Früchte schwarz
  • Standort: sonnig bis halbschattiger Standort, Bodenqualität: für anspruchslosen Boden
  • Laubfärbung: im Sommer dunkelgrün, im Herbst gelb

Letzte Aktualisierung am 18.10.2017 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API