Pflegeleichte Palmen
Diese Palmenarten sind besonders einfach zu pflegen und verzeihen auch mal einen Pflegefehler.
Was macht eine Palme pflegeleicht?
Eine Palme gilt als pflegeleicht, wenn sie wenig Licht verträgt, seltenes Gießen überlebt und keine besonderen Temperaturansprüche stellt. 27 von 47 bewerteten Palmenarten in unserem Lexikon tragen einen Pflegebedarf von 1 oder 2 von 5 Punkten, 8 davon den niedrigsten Wert 1.
Jede Palme in unserem Lexikon trägt drei Bewertungen von 1 bis 5, benannt nach dem, was sie tatsächlich misst:
- Pflegebedarf: wie viel Aufmerksamkeit Gießrhythmus, Düngen und Standortwahl brauchen. Der Wert 1 bedeutet, dass die Palme Pflegefehler verzeiht.
- Sonnenbedarf: wie viel direktes Licht die Palme braucht oder verträgt. Niedrige Werte passen auch zu schattigen Zimmerecken.
- Winterhärte: bis zu welcher Minustemperatur die Palme im Freien überlebt. Für die Wohnung spielt dieser Wert kaum eine Rolle.
Für den Pflegebedarf zählen vor allem Licht, Wasser und Temperatur. Pflegeleichte Palmen vertragen auch schattige Ecken. Beim Gießen entscheidet nicht die Menge, sondern der Rhythmus: Die Erde sollte an der Oberfläche antrocknen, bevor wieder gegossen wird, weil Staunässe die Wurzeln schneller schädigt als zu seltenes Gießen. Die meisten pflegeleichten Palmenarten vertragen Raumtemperaturen zwischen 10 und 20 Grad.

Bambuspalme (Chamaedorea seifrizii)

Bangalowpalme (Archontophoenix cunninghamiana)

Bergpalme (Chamaedorea)

Blaue Hesperidenpalme (Brahea Armata)

Blaue Nadelpalme (Trithrinax campestris)

Caranday Palme (Copernicia alba)

Carnavon Palme (Livistona nitida)

Drachenbaum (Dracaena)

Elefantenfuß (Beaucarnea recurvata)

Felsenpalme (Brahea dulcis)

Florida Dreizackpalme (Thrinax radiata)

Goldfruchtpalme (Dypsis lutescens)

Guadelupe Palme (Brahea edulis)

Hillebrands Fächerpalme (Pritchardia hillebrandii)

Kanarische Dattelpalme (Phoenix canariensis)

Kentia Palme (Howea)

Kretische Dattelpalme (Phoenix theophrasti)

Madagaskarpalme (Pachypodium lamerei)

Maya Palme (Chamaedorea hooperiana)

Nadelpalme (Rhapidophyllum hystrix)

Rotblattpalme (Chambeyronia macrocarpa)

Sägepalme (Serenoa repens)

Yucca Palme (Palmlilie)

Zuckerrohrpalme (Dypsis baronii)

Zwerg-Zuckerpalme (Arenga tremula)

Zwergpalme (Chamaerops humilis)

Zwergpalmetto-Palme (Sabal minor)
Häufige Fragen zu pflegeleichten Palmen
Welche Zimmerpalme braucht am wenigsten Pflege?
Acht Palmenarten in unserem Lexikon tragen den niedrigsten Pflegebedarf-Wert 1 von 5, darunter die Bergpalme, die Goldfruchtpalme und die Kanarische Dattelpalme. Sie verzeihen Fehler bei Standort und Gießrhythmus am ehesten.
Wie oft muss ich eine pflegeleichte Palme gießen?
Pflegeleichte Palmen brauchen frisches Wasser erst, wenn die oberste Erdschicht trocken ist, meist einmal pro Woche im Sommer und seltener im Winter. Staunässe schädigt die Wurzeln schneller als zu seltenes Gießen.
Vertragen pflegeleichte Palmen auch dunkle Standorte?
Die meisten pflegeleichten Arten wie die Bergpalme und die Kentia-Palme vertragen schattige Ecken, bevorzugen aber einen hellen Platz ohne direkte Sonne. Die Kanarische Dattelpalme braucht dagegen viel direktes Licht und ist trotzdem pflegeleicht, weil sie beim Gießen anspruchslos ist.
Quellen
- Palmenpflege im Haus, Hausgarten.net, abgerufen am 18. Oktober 2026
Der Content wurde mit Hilfe von KI erstellt, vor allem in der Recherche und Vorformulierung. Prüfung und Abnahme durch unsere Redaktion.