Chamaedorea

Maya Palme (Chamaedorea hooperiana)

Mayapalme
Bildquelle: Fash Lady, Amazon.de
Mayapalme
Bildquelle: Fash Lady, Amazon.de

Über die Maya Palme (Chamaedorea hooperiana) ist leider nicht allzu viel bekannt. Das liegt wahrscheinlich daran, dass sie eigentlich nur aus Sammlungen diverser Palmenliebhaber bekannt war, ehe sie vor ca. 30 Jahren in den Regenwäldern Mexikos wiederentdeckt worden ist. Der Teil des lateinischen Namens „hooperiana“ bekam die Pflanze zu Ehren des Palmenzüchters Louis Hooper aus Kalifornien. Sie gehört zu den Bergpalmen, die vor allem in Südamerika anzutreffen sind.

Die Chamaedorea (Bambuspalme) ist die artenreichste unter den Palmen mit mehr als 140 Arten. Grundsätzlich sind die Chamaedorea schlanke, zierliche Fiederpalmen mit bambusartigen, schnell wachsenden Stämmen. 

Die Chamaedorea hooperiana ist eine kleinere Bambuspalmenart als die Chamaedorea seifrizii oder Chamaedorea costaricana. Die Chamaedorea hooperiana, die übrigens auch Hooperspalme genannt, ist eine, dichte, buschige Art mit dicken Klumpen gefiederter Blätter und sieht trotzdem noch einem Bambus ähnlich. Die Mayapalme  kann bis zu 4 bis 5 Meter hoch wachsen, in Kultur eher 2-3 Meter.

Die kleine Palmenkrone bilden dabei bis zu 7 grüne, ledrige Blätter. Die Mayapalme ist für ihre Robustheit bekannt: Insbesondere soll sie gegenüber Trockenheit, Schädlinge wie Spinnmilben, wenig Licht oder auch leichten Frösten resistent sein. Da sie auch schnell wachsen soll, kann sie als Zimmerpalme empfohlen werden.

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Inhaltsverzeichnis

Maya Palme – Fakten

  • Botanische Bezeichnung: Chamaedorea hooperiana
  • Synonyme: Hooperspalme
  • Wuchshöhe: 4 bis 5m
  • Blüten: immergrüne, dünne Fiederwedel
  • Blätter: gestielt, oval, grün
  • Stamm: grüne, mehrfache Stämme
  • Boden: kiesig bis lehmig, frisch bis mäßig feucht, nährstoffreich 
  • Licht: halbschattig
  • Winterhärte: winderhart (nur leichte Fröste)
  • Platzbedarf: mittel
  • Verwendung: Wintergarten, Pflanzkübel, Garten, Zimmer

Eine dankbare, schlanke bambusähnliche Palme, die leichten Frösten trotzt und halbschattige Plätze bevorzugt. Da sie gleichzeitig robust ist, eignet sich die Mayapalme hervorragend für Wintergärten und Wohnungen. (Redaktion)

Herkunft der Maya Palme

Die heute bekannten Formen stammen aus Mexiko, genauer aus den Gebirgsregenwäldern von Veracruz.

  • Widerentdeckt in Mexiko
  • Ist in Südamerika anzutreffen

Standort der Maya Palme

Hierzulande kann man eine Maya-Palme als Zimmerpflanze halten, im Freien würde sie den Winter nicht überstehen. Sie kann sich sogar dort wohlfühlen, wo sie wenig Licht abbekommt und nimmt selbst die Trockenheit von Heizungsluft nicht übel.

  • Helligkeit oder wenig Licht – sie ist tolerant
  • Trockenheit kann sie gut vertragen, sollte aber dennoch nicht übermäßig an der Heizung stehen

Pflege der Maya Palme

Die Maya braucht nicht so viel Pflege. Allerdings erreicht die schnellwüchsige Pflanze als Zimmervariante nicht die volle Höhe aus der Freiheit, die 4-5 Meter beträgt. Dennoch ist sie auch im Zimmer eine kräftige und robuste Pflanze. Sie kann einen Wintergarten dominieren und eine Besonderheit darstellen.

  • Düngen nach Aufschrift des Palmendüngers
  • Niedrige Luftfeuchtigkeit nimmt sie nicht übel, die oft durch Heizungsluft entsteht.

Substrat der Maya Palme

Das Substrat sollte wie bei allen Palmen möglichst gut durchlässig sein. Besondere Anforderungen daran sind nicht bekannt.

  • Substrat muss durchlässig sein, da Staunässe nicht vertragen wird

Umpflanzen der Maya Palme

Wird der Topf zu eng, sollte die Maya-Palme umgetopft werden. Die Erde sollte dabei komplett getauscht werden.

  • Ersetzen alter Erde durch neue Erde

Gießen der Maya Palme

Der Wurzelballen der Palme sollte nie ganz austrocknen. Allerdings ist Staunässe zu vermeiden.

  • regelmäßiges Gießen
  • Staunässe unbedingt vermeiden

Kürzen und Vermehren der Maya Palme

Im Normalfall wird die Maya-Palme nicht beschnitten. Das Vermehren erreicht man am besten durch Samen, die im Handel erhältlich sind.

  • Vermehrung durch Saatgut
  • Palme wird üblicherweise nicht gekürzt

Überwintern der Maya Palme

Wer die Palme in unseren Bereiten im Freien stehen hat, muss sie ab dem Herbst für einige Monate im Haus unterbringen. Hier darf sie zwar in einer etwas dunkleren Ecke stehen, braucht jedoch einen geheizten Raum.

  • Winterruhe in einem Raum mit Temperaturen im geheizten Bereich

Krankheiten und Schädlinge der Maya Palme

Vor allem dann, wenn der Ballen zu lange trocken ist, kann der Palme die eine oder andere „Laus über die Leber laufen“. Doch gegen Spinnmilben und Co ist sie relativ resistent, was dran liegt, dass ihre ledrigen Blätter sogar mit Trockenheit und wenig Licht zurechtkommen, und deshalb auch nicht so anfällig sind.

Sollte sich doch ein Schädling an der Palme breit gemacht haben, kann dieser mit handelsüblichen Mitteln bekämpft werden.

  • Bekämpfung mit handelsüblichen Mitteln

Fazit zur Maya Palme

Die Palme kann sich auch hierzulande im Garten wohlfühlen, wobei sie im Kübel stehen müsste, da sie im Winter keinesfalls draußen bleiben kann. Deshalb ist es einfacher, sie als Zimmerpflanze zu kultivieren, wo sie zum Beispiel im Wintergarten eine gute Figur macht.

Steht sie dennoch im Freien, muss sie im Herbst vor den ersten Frösten ins Haus geholt werden. Sie verträgt zwar aufgrund ihrer ledrigen Blätter mal einen kleinen Frost, aber dieser darf nicht zu heftig sein und auch nicht länger hintereinander.

Videos zu Maya Palmen


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